Vulvaverstiy widmet sich der Entmystifizierung und dem Sichtbarmachen der Vulva. Das Projekt räumt mit Normvorstellungen auf und möchte dazu anregen, die über viele Jahrhunderte entwickelten Scham bezüglich Vulven über Bord zu werfen. Vulvaversity will mit dem Mythos der unsichtbaren, haarlosen und mädchenhaften Vulva, wie sie besonders in Pornographie idealisiert wird, aufräumen. Mal so richtig hinschauen, lautet das Motto. Und das Ziel: Zeigen, wie die Vulva wirklich ist, divers und vielfältig, in all ihren Farben und Formen.

Um die Vulva in all ihrer Vielfalt sichtbar zu machen, zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen, haben wir für 2021 einen Abreißkalender mit Fotos von 365 verschiedenen Vulven produziert. Bewusst verzichtet Vulvaversity dabei auf das Ästhetisieren oder die künstlerische Darstellung. Die Bilder zeigen somit ein unverfälschtes, unverändertes Abbild der Vulven. Die abgerissenen Kalenderblätter können später als Notizzettel, Einkaufslisten, Postkarten etc. weiterverwendet werden. Zudem enthält der Kalender wissenswerte Informationen über die Vulva, die eigentlich zum Allgemeinwissen zählen sollten.

Leider können wir Dir kein Exemplar mehr anbieten, unsere Kalender sind alle ausverkauft.

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Vielen Dank für eure großartige Unterstützung bei unserem Crowdfunding!

Dank der unerwartet hohen Nachfrage ist die erste Auflage der Vulvaversity-Kalender schon seit dem Tag der Release-Party ausverkauft. Wir konzentrieren uns jetzt aufs Packen und Versenden und brauchen dann erstmal eine kurze Verschnaufpause.

Vulvaverstiy ist ein Kollektiv engagierter Künstler*innen und Projektemacher*innen zwischen 23 und 30 Jahren. Das Team besteht aus Janna (Lehrerin), Antonia (Erzieherin und Mutter), Robert (Philosoph und Landwirt), Gwen (Filmemacherin und Mutter), Joana (angehende Yoni-Masseurin und Sexualcoachin) und Indra (Kulturwissenschaft-lerin). Gemeinsam setzen sie sich mit Witz und Wille dafür ein, der Vulva einen Weg aus dem kulturellen Exil zu bahnen.

Vor 1,5 Jahren fand sich das Kollektiv

In der Zeit fanden 12 Foto-Shoot-Veranstaltungen in verschiedenen Städten statt.

Es wurden über 400 Vulven fotografiert.

Es sind durch das Projekt ungezählte unerwartete Gespräche zwischen Fremden und Bekannten entstanden